Travel Thommy

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Kategorie: Asien

Koh Rong Samloem – Kambodschas kleines Paradies

Was brauchst du für diese Insel? Ein Buch…vielleicht ein Buch. Das war´s. Mehr gibt es nicht zu berichten. Ende! STOPP! Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Ich muss zugeben,…

Was brauchst du für diese Insel? Ein Buch…vielleicht ein Buch. Das war´s. Mehr gibt es nicht zu berichten. Ende!

STOPP! Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Ich muss zugeben, dass ich etwas gezweifelt habe, über Koh Rong Samloem einen kleinen Bericht zu schreiben. Du fragst dich warum? Weil es einfach ein Paradies ist, es ist mein Paradies.  Noch nie hat ein Flecken Erde bei mir solche Ruhe ausgelöst, nie hab ich mich entspannter gefühlt, nie ging es mir besser. In dem Moment wo du die Insel betrittst, ticken die Uhren anders, nein, die Uhr ticken gar nicht mehr – die Zeit bleibt stehen. Die Inselzeit, wie man das auf dieser Insel nennt.

Koh Rong Samloem sollte eigentlich nur ein kleiner Badestopp auf meiner Kambodscha-Reise sein. Ein wenig baden, einen Cocktail schlürfen, ausspannen bevor es weiter in die Hauptstadt Phnom Penh und nach Siem Reap ging.

Fast wäre ich nie auf dieser Insel gelandet, denn Koh Rong Samloem hat noch eine große Schwesterinsel mit dem Namen: Koh Rong!

Koh Rong ist bereits bekannter und touristisch weiter entwickelt. Hier findest du mehr Partys, mehr Hotels, mehr Bars. Durch eine falsche Suchangabe, für meine Unterkunft, bin ich auf Koh Rong Samloem gelandet. Der schöne Bungalow, direkt am weißen Sandstrand, hat mich so verzaubert, dass ich beschlossen habe, doch lieber auf die kleine Insel zu gehen – Was für ein GLÜCK!

 

Anreise oder wie finde ich das Paradies?

Egal aus welcher Richtung du kommst, deine Reise nach Koh Rong Samloem beginnt Sihanoukville.

Sihanoukville besitzt sogar einen eigenen kleinen internationalen Flughafen (KOS). Ich selber bin, von Kuala Lumpur aus, mit AirAsia günstig dorthin geflogen. Kambodscha ist eines der wenigen Länder, wo man als Deutsche/r ein Visum braucht. Ich hatte mir bereits mein Visum in Berlin besorgt, aber du kannst auch direkt vor Ort erhalten (Passbilder dabei haben!).

Aktuelle Informationen des Auswärtigen Amtes zu Kambodscha.

Vom Flughafen aus, könnt ihr euch mit einem Taxi (meist Sammeltaxis) direkt zum Hafen bringen lassen, da der Ort selber nicht wirklich interessant ist. Am besten auch gleich Geld besorgen (in Kambodscha zahlt man mit US-Dollar) und letzte Einkäufe machen (Moskitospray), denn auf Koh Rong Samloem findest du weder Geldautomaten noch größere Einkaufsmöglichkeiten.

Am Hafen könnt ihr dann euer Ticket  (Hin- und Rückfahrt) für die Überfahrt kaufen. Mit dem Speed Boot, erreicht ihr die Insel in ca. 45 min. Die Fähre legt auch an anderen Inseln an, deswegen auf die Durchsagen der Crew achten.

Höchstwahrscheinlich wird die Fähre am Pier an der Saracen-Bay ankommen. Das ist der Hauptstrand der Insel mit den meisten Bungalow-Anlagen. Mein traumhaft schöner Bungalow war ebenfalls an dem ca. 3 km langen Strandabschnitt.

Am Ende des Piers warten dann einige Einheimische, mit Schildern der verschiedenen Resorts, auf euch. Keine falsche Scheu…die werden von den Resorts geschickt, um euch mit dem Boot abzuholen. Die Insel besitzt keine Straßen und Wege. Es ist durchaus amüsant, Touristen dabei zu beobachten, wie sie ihren 20 kg schweren Rollkoffer durch den tiefen weichen Sand schleifen, um zu ihren 2 km entfernten Bungalow zu gelangen. Bei praller Sonne und 30 Grad mit Sicherheit ein sehr zweifelhaftes Vergnügen.

 

Und nun? Was kann man auf Koh Rong Samloem machen?

Hmm..am besten: NICHTS. Die Insel ist perfekt dafür, einfach nur faul zu sein. Lass die Seele baumeln, entschleunige dein Leben, entspanne. Nie hat mir faul sein, so viel Freude gemacht wie dort. Normalerweise kann ich keine Stunde ruhig am Strand liegen ohne in Langweile zu versinken. Hier macht Langeweile aber irgendwie Spaß? Komisch, oder?

Aber natürlich wollte ich dieses kleine Paradies besser kennen lernen. Ich konnte mich einfach nicht satt sehen, an dem weißen Sandstrand mit diesem kristallklaren Wasser. Tatsächlich kann man auf Koh Rong Samloem auch etwas unternehmen. Am besten besorgt ihr euch, an eurer Rezeption (ist meistens die Bar in eurer Bungalowanlage),  ein kleines Prospekt mit den Ausflügen. Oft ist in diesem Prospekt auch eine Karte der Insel dabei. So wisst ihr, wo sich die verschiedenen Strände und Ausflugsziele befinden. Die Insel ist gerade mal 9 km lang und hat ganze 6 Strände! Allerdings sind nur zwei Strände von der Saracen-Bay zu Fuß zu erreichen.

 

Wanderung zum Leuchtturm.

Auf der Insel befindet sich ein alter ausgedienter Leuchtturm. Der Blick vom Leuchtturm aus, ist atemberaubend schön. Du hast einen kompletten Rundblick über Koh Rong Samloem und kannst sogar weitere Insel auf dem offenen Meer entdecken. Unbedingt deine Kamera mitnehmen, es lohnt sich!

Am äußersten Rand an der Saracen-Bay, findest du den Weg zum Leuchtturm. Der Weg führt direkt durch den Dschungel.  Du solltest unbedingt festes Schuhwerk dabei haben. Der Weg ist teils steinig und einige gefallende Bäume müssen überwunden werden. Auch solltest du ausreichend Wasser mit dir führen. Plane mindestens eine Stunde für den Weg ein, vielleicht sogar noch ein wenig mehr.

Plane deine Wanderung so, dass du den Rückweg noch vor Einbruch der Dunkelheit schaffst. Du bist im Dschungel und da gibt es Schlangen und auch wilde Hunde streifen dort umher. Da sollte man besser nicht im Dunklen umher wandern.

Ansonsten achte auf die Natur. Du kannst große Termitenhügel entdecken und auch lange Ameisenstraßen bewundern. Schon erstaunlich, wie diese kleinen Tierchen, in einem Eiltempo kleine Blattstückchen umher transportieren.

Am Leuchtturm selber soll es einige kläffende Hunde geben, die aber ansonsten harmlos sind. Ich wurde dort allerdings, von drei süßen kleinen Welpen begrüßt, die ich am liebsten stundenlang geknuddelt hätte.

Falls der Leuchtturm verschlossen sein sollte, einfach kurz warten. Normalerweise kommt dann ein älterer Herr und gegen 1 US-Dollar schließt er dir die Tür auf.

Solltest du etwas unter Höhenangst leiden, dann könnte der Aufstieg etwas abenteuerlich sein, denn der Leuchtturm hat keine Stufen sondern nur eine befestigte Trittleiter. Aber überwinde deine Angst und du wirst mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

 

Schnorcheln und Tauchen.

Die Strände von Koh Rong Samloem laden förmlich zum Schnorcheln ein. Du findest an der Saracen-Bay ein Schnorchel- und Tauchzentrum. Einfach am Strand lang spazieren, dann wirst du es schon sehen. Dort kannst du Tauchausflüge buchen bzw. eine Schnorchelausrüstung bekommen.  Es lohnt sich auf jeden Fall, die Unterwasserwelt der Insel näher kennen zu lernen.

 

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang genießen

Einer der schönsten Momente, den ich auf der Insel hatte, war ein sensationeller Sonnenaufgang. An einem Tag war ich sehr früh wach und konnte nicht wieder einschlafen. Draußen wurde es langsam hell, also sprang ich aus dem Bett direkt ins Wasser, um ein Morgenbad zu nehmen. Das Wasser war wunderbar warm und ruhig. Traumhafte Stille, nur ein Hund saß am Strand und blickte auf das weite Meer. Es schien, als ob er auch diese friedliche Ruhe genoss. Dann erhob sich langsam die Sonne hinter dem Hügel und ein goldenes Licht brach über den Strand herein. Es war himmlisch, die kleinen Fische umschwärmten einen und das Wasser schien durch das Licht noch klarer zu strahlen.

In diesem Moment wird einem die ganze Schönheit dieser kleinen Insel bewusst, du bist dir sicher, im Paradies gestrandet zu sein.

Gönnt euch diesen Moment und steht früh auf, um diesen Augenblick erleben zu dürfen.

Von der Saracen-Bay führt ein Dschungelweg zum „Lazy-Beach“.  Der Strand ist auf der anderen Seite der Insel und du solltest gute 40 min Fußweg einplanen.

Der Lazy Beach ist ein wunderschöner und einsamer Strand. Du kannst da super relaxen und vor dir hinschnorcheln. Hier kannst du am besten den Sonnenuntergang genießen. Der rote Feuerball verschwindet im Ozean und hinterlässt ein wunderbares Farbenspiel am Himmel. Stimmungsvolle Fotos sind dir garantiert. Aber denke auch an den Rückweg durch den Dschungel, der bei Dunkelheit zu einem Abenteuer werden kann.

 

Sich einmal wie in dem Film „Life of Pi“ fühlen.

 Einen Ausflug möchte ich auch noch empfehlen, den ich leider nicht machen konnte, weil ein Sturm ihn verhinderte. Aber ich denke, es könnte ein schönes Erlebnis werden.

Du kannst auf der Insel bei Dunkelheit durch leuchtendes Plankton (Sparkling Plankton) schwimmen oder wandern. Durch deine Bewegungen reagiert das Plankton und tausende kleine Sterne im Wasser umschwärmen dich. Ein magischer Augenblick.

 

Die andere Seite der Insel

Die Insel hat meine Einstellung zu Müll und besonders zu Plastik verändert. Auf einem meiner Spaziergänge, bin ich an einem Strandabschnitt gelandet, wo keine Bungalows für Urlauber standen. Normalerweise reinigen fleißige Mitarbeiter der Bungalow-Anlagen, jeden Tag, den Strand von Unrat und Treibgut. An diesem Abschnitt war das nicht der Fall. Der ganze Strand war voll von Plastik und Müll. Der Plastikmüll wurde vom Ozean an die Küste gespült. Ein trauriger Anblick. Die Weltmeere sind voll von unserem Plastikschrott und somit verschandeln wir auch noch die letzten Paradiese die uns geblieben sind. Denkt bitte selber darüber nach, wo und wie ihr auf Plastikprodukte verzichten könntet. Es wäre in Drama, wenn auch diese paradiesische Insel irgendwann mal ein stinkender Müllhaufen wird.

 

Mein Fazit

Koh Rong Samloem – jederzeit wieder! Wenn du wirklich mal die Zeit anhalten, aussteigen aus dem Stress und einfach nur runterkommen willst, dann ist diese Insel der perfekte Ort dafür.

Dich erwarten wunderschöne Traumstrände, kristallklares Wasser und liebe nette Menschen. Neben leckerem Essen, kannst du aber auch an verschiedenen Strandbars coole Drinks genießen.

Und ja…vergiss ein Buch nicht. Du wirst die Zeit dafür haben.

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Bangkok – Tipps und Hinweise zur Ankunft, Flughafentransfer, Visum und Unterkunft

Bangkok, oh ja Bangkok – diese Stadt wird dich fordern, faszinieren und verzaubern. Die thailändische Hauptstadt ist eine pulsierende Großstadt voller Gegensätze. Hier findest du neben Wolkenkratzern, modernen Einkaufszentren eben…

Bangkok, oh ja Bangkok – diese Stadt wird dich fordern, faszinieren und verzaubern. Die thailändische Hauptstadt ist eine pulsierende Großstadt voller Gegensätze.

Hier findest du neben Wolkenkratzern, modernen Einkaufszentren eben auch beruhigende buddhistische Tempel, beeindruckende Königspaläste sowie super leckeres Essen, Wellness und faszinierende Menschen.

Wenn du dich auf Bangkok einlässt und dich treiben lässt, dann wird auch dich, diese Stadt in ihren Bann ziehen.

Freeclymber, Bangkok, Sonntag (73), CC BY-SA 3.0

Ich habe dir hier einige Tipps und Informationen zusammengestellt, die dir helfen sollen, dich bei deiner Ankunft in Bangkok besser orientieren zu können. Was musst du bei der Einreise nach Thailand beachten? Brauchst du ein Visum oder andere Formulare? Wie kommst du am besten in das Zentrum von Bangkok?

 

Bangkok – Ankunft, Visum, Flughafentransfer, beste Reisezeit

 

Die meisten Thailandbesucher stranden erstmal in Bangkok, bevor es meistens in andere Regionen des Landes weiter geht. Viele nutzen die Ankunft in der thailändischen Hauptstadt gleich als eine mehrtägige Zwischenstation um die quirlige Metropole zu erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Von Deutschland aus kannst du direkt nach Bangkok fliegen oder du musst, je nach Abflughafen und Airline, einen Zwischenstopp einlegen. Flugsuchmaschinen wie zum Beispiel Skyscanner werden dir die besten Verbindungen raussuchen.

Alle internationalen Flüge landen auf den etwas 30km vom Stadtzentrum entfernten Flughafen Suvamabhumi International Airport (BKK).

Der Flughafen von Bangkok ist sehr modern und groß. Hier bekommst du gleich einen Ausblick was dich in Bangkok erwarten wird.

Dein erster Gang wird dich auf langen Laufbändern zur Einreiskontrolle „Immigration“ führen.

Keine Angst, der Weg ist sehr gut ausgeschildert. Solltest du gleich weiter fliegen wollen, dann folge einfach die Schildern „Transfer“.

An der Einreisekontrolle kommt es öfters doch zu längeren Wartezeiten. Bringe etwas Geduld mit, da müssen wir alle durch. Nutze die Wartezeit um den Einreisezettel/Zollerklärung auszufüllen, falls du die Formulare nicht schon im Flugzeug bekommen hast und dort ausfüllen konntest. Die Zettel liegen aber auch bei der Einreisekontrolle aus. Ich empfehle dir unbedingt immer einen Stift in deinem Handgepäck dabei zu haben. Solltest du Schwierigkeiten beim Ausfüllen haben, kannst du jederzeit dich an das Servicepersonal vor Ort wenden.  Abgefragt werden unter anderem deine Passnummer (Reisepass) und die Flugnummern (Hin- und Rückflug). Hört sich jetzt alles etwas schwierig an, aber keine Panik, so schlimm ist es nicht. Am Schalter geht dann alles recht freundlich und schnell. Wenn du unter 30 Tage in Thailand bleibst, brauchst du kein Visum. Weitere aktuelle Informationen und Hinweise zur Einreise und Aufenthalt findest du auf der Seite des Auswärtigen Amtes:

Informationen Auswärtiges Amt Thailand

 

Nachdem du dich durch die thailändische Bürokratie gekämpft hast, geht es nicht weiter in die große Baggage Claim Halle (Gepäckhalle). Nach dem üblichen Bangen und Hoffen ob auch dein Koffer oder Rucksack gleich auf dem Gepäckband erscheint geht es nach der erfolgreichen Gepäckeroberung zur Zollkontrolle. Dort gibst du dein Zollformular (welches du hoffentlich bereits im Flugzeug oder beim Warten bei der „Immigration“ ausgefüllt hast) beim Zollmitarbeiter ab. Dann hast du es endlich geschafft!

Simontawan, Check in Bangkok Suvarnabhumi, CC BY-SA 4.0

Flughafentransfer – Wie komme ich nun in die Stadt?

Es gibt, je nach Geldbeutel, verschiedene Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Du kannst den günstigen Skytrain Zug nutzen oder mit dem Taxi oder auch einen privaten Transfer buchen.

Mit dem Taxi.

Das Taxi ist natürlich der bequemste Weg in die Stadt und auch meine persönliche Empfehlung. Hier solltest du aber darauf achten, dass du ein Taxi am offiziellen Taxistand nimmt. Der Weg zu den offiziellen Taxiständen ist ziemlich gut ausgeschildert – blaues Schild: Public Taxi.

Auf deinem Weg dahin, wirst du von verschiedenen privaten Taxianbietern angesprochen, die dich natürlich für ihr Taxi anwerben wollen. Diese sind aber meist teurer als die Public Taxis. Falls du natürlich nicht so aufs Geld schauen musst oder dir nach dem Reisestress das Gesuche sparen willst, dann kannst du dich natürlich darauf einlassen. Mach aber bei denen vorher den Preis fest, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Meine Empfehlung bleibt aber das Public Taxi.

Beim offiziellen Taxistand kannst du an einem Tisch, dem Mitarbeiter dein Wunschziel mitteilen. Der Mitarbeiter gibt dir dann entweder einen kleinen Zettel oder bringt dich direkt zu deinem Taxi. Achte darauf, dass du dir ein „normales“ Taxi geben lässt und nicht  z.B. eine Limo (Kosten ca. 850-900 Baht). Oft findest du auch Schilder mit den verschiedenen Taxitypen am Schalter. Die Mitarbeiter am Schalter sprechen größtenteils englisch.  Der Preis liegt je nach Ziel zwischen 300  bis 400 Baht, dazu musst du noch die Airportgebühr (50 Baht) und die Autobahnmaut (60 Baht) rechnen. Achte darauf, dass der Taxifahrer seinen Taxameter anmacht, er ist dazu verpflichtet.  Einige Taxifahrer werden versuchen, dir einen Festpreis schon vorher mitzuteilen. Einen ungefähren Preis habe ich dir ja schon mitgeteilt, sollte der angebotene Festpreis fair sein, kannst du ihn annehmen oder du bestehst halt auf das Taxameter. Umgerechnet wird dir die Taxifahrt also ca. 10€ kosten. Ich denke, das ist eine günstige und bequeme Art in die Stadt zu kommen.

Sollten sich die Gebühren inzwischen geändert haben, wäre ich über einen kleinen Hinweis sehr dankbar, damit ich die Informationen aktuell halten kann.

Je nach Ziel und Verkehrslage sollte die Fahrt ca. 30 bis 40 min dauern. In Bangkok kommt es aber auch oft zu extremen Staus und die Fahrzeit kann sich daher auch deutlich erhöhen. Hole dir am besten vorher eine Flasche Wasser damit du nicht so auf dem Trockenen sitzt.

 

Mit dem Zug in die City – Skytrain.

 

Der Skytrain nennt sich  Suvarnabhumi Airport Rail Link. Du hast zwei Möglichkeiten: Mit dem Expresszug (150 Baht, ca. 3,50€) kannst du innerhalb von 15min ins Zentrum der Stadt gelangen. Der Expresszug fährt alle 30 min zur Stadion „Makkasan“.

Die andere Möglichkeit ist die Fahrt mit dem City-Train (zwischen 15-40 Baht): Dieser Zug fährt alle 15min zur Station: „Phaya Thai“. Diese Fahrt dauert ca. 30 min.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wirst du weiter mit der U-Bahn oder einer anderen Linie fahren müssen um an dein Ziel zu kommen. Am besten, steigst du im Flughafen, dann doch lieber mit deinem Gepäck in ein Public Taxi und fährst bequem zu deinem Endziel.

 

Die letzte und teuerste Möglichkeit: Der Privattransfer

Bevor du in Bangkok ankommst, kannst du dir bereits vorher im Internet einen Privattransfer buchen. Dann wirst du in Autos der gehobenen Kategorie an dein Ziel gebracht. Die Preise bewegen sich dann zwischen 900 bis ca. 1900 Baht.

Du kannst auch am Airport selber einen Limo-Service buchen. Die Möglichkeit dazu besteht bereits in der Ankunftshalle. Oft wird sich dann gleich nach deiner Ankunft ein Mitarbeiter um dich kümmern.

 

Beste Reisezeit für Bangkok.

In der Hauptstadt Thailands herrscht ein tropisches Klima, du hast hier also hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit.  Nicht jeder kann mit so einem Klima umgehen, daher solltest du die ersten Tage in Thailand etwas ruhiger angehen und deinem Körper die Chance geben, sich auf das neue Klima einzustellen.

Ich persönlich empfehle dir die Monate Dezember bis Februar als beste Reisezeit. In dieser Zeit regnet es sehr selten und die Temperaturen sind allgemein noch erträglich.

Die Regenzeit beginnt in Bangkok im Mai und endet im November. Aber keine Panik – Regenzeit bedeutet nicht, dass es nun durchgehend regnet. Es kommt halt öfters zu kurzen aber dafür teils heftigen Schauern. In der Zeit gehst du einfach ein Bierchen trinken und lässt dir eine wohltuende Massage verpassen. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass die Straßen Bangkoks in dieser Zeit überschwemmt sind. Ich habe schon Bilder von Freunden gesehen, die fröhlich an der Bar saßen und dabei die Füße im Wasser baumeln ließen.

Zu beachten ist auch, dass es in dieser Zeit sehr schwül in Bangkok ist. Das Gefühl gerade frisch geduscht zu haben und danach gleich wieder duschen zu wollen ist ja nicht jedermanns Sache ;).

Richtig heiß wird es in Bangkok von März bis Mai. In diesen Monaten musst du mit Temperaturen um die 36 Grad rechnen, teilweise sogar höher. Selbst in der Nacht kühlen die Temperaturen auf gerade mal durchschnittlich 27 Grad ab.

Kleiner Tipp: Trotz der hohen Temperaturen empfehle ich dir immer eine dünne Jacke oder Pullover dabei zu haben, jedenfalls dann, wenn du planst mit der U-Bahn zu fahren oder in ein Shoppingcenter zu gehen. Gefühlt liegen dort die Temperaturen fast immer um den Gefrierpunkt und du hast keine Lust dich da länger als 5 min aufzuhalten.

Wo eine Unterkunft buchen?

Hier kommt es darauf an, was für ein Reisetyp du bist. Hotels, Hostels oder Privatwohnungen – in Bangkok kannst du alles finden. Hotels und Hostels kannst du über die bekannten Buchungsseiten leicht buchen.

Ich selber buche fast immer meine Unterkunft über Airbnb. Hier findest du eine tolle Auswahl von teilweise richtig schönen Unterkünften zu kleinen Preisen.

Die besten Stadteile für eine Übernachtung in Bangkok sind Rattankosin, wenn du das ursprüngliche Bangkok erleben möchtest. Suchst du Entertainment und magst es zu shoppen, dann ist die Sukhumvit Road die beste Adresse. Willst du das moderne Bangkok mit seinen Hochhäusern und coolen Bars erkunden, dann ist der Bezirk Sathorn für dich die erste Wahl.

Ansonsten hat Bangkok 50 Bezirke, also da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein 😉

 

Geld tauschen oder abheben.

Wenn alles gut gegangen ist, wirst du inzwischen heile und glücklich deine Unterkunft erreicht haben. Dein erstes Bangkok-Abendteuer hast du somit erfolgreich bestanden.

Eventuell hast du bereits in Deutschland dir die thailändische Landeswährung Baht besorgt, günstiger wird es allerdings in Thailand direkt. Du kannst bereits am Flughafen an einem ATM-Schalter Geld abheben.  Ich würde dir anraten Geld nie auf der Straße bei Privatpersonen zu tauschen. Es kann sein, dass du von Leuten deswegen angesprochen wirst. Nutze einfach Bankautomaten, Bankfilialen oder tausche in deinem Hotel (meist mit Provision).  Oft spucken die Automaten nur große Scheine aus, die sind etwas unpraktisch. Du kannst dann einfach in den nächsten 7-Eleven-Markt (sind überall zu finden) gehen und dir eine Flasche Wasser kaufen oder am besten gleich eine Sim-Karte für dein Handy und schon hast du kleinere Scheine in deiner Tasche.

Nun bist du gerüstet für eine der beeindruckendsten Städte der Welt. Es gibt viel zu entdecken, viel zu erleben und zu schlemmen –  genieße deine Zeit in der „Stadt der Engel“.

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