Travel Thommy

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Kategorie: Europa

Sächsische Schweiz – die Bastei. Meine Top-Standorte für das perfekte Foto!

Ich komme immer wieder…um zu schauen, um eins zu sein mit dieser Landschaft, denn ich kann nicht anders. Ich wurde an der schönen Ostseeküste geboren und bin dort auch aufgewachsen….

Ich komme immer wieder…um zu schauen, um eins zu sein mit dieser Landschaft, denn ich kann nicht anders.

Ich wurde an der schönen Ostseeküste geboren und bin dort auch aufgewachsen. Die Sommerferien verbrachte man immer am Strand, denn warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Echte Berge und tiefe Täler kannte ich nur aus Büchern. Irgendwann kamen meinen Eltern dann doch mal auf Idee, meine Tante in Dresden zu besuchen. Das Programm war vollgepackt – die Semperoper, der Zwinger und die damals noch in Trümmern liegende Frauenkirche waren für einen knapp 10jährigen Jungen nicht gerade ein Bringer. Dann doch lieber wieder zurück ans Meer und ab ins Wasser mit den Freunden.

Ein ganzer Tag war für einen Wanderausflug in die Sächsische Schweiz eingeplant – um es ganz genau zu sagen, es ging in die Bastei.

Heute kann ich sagen, selten hat mich eine Landschaft zu fasziniert und mit meiner Phantasie gespielt, wie es die unwirklichen wirkenden Felsenformationen und die tiefen dunklen Wälder der Bastei getan haben. Hinter jedem Stein vermutete man den Räuber Hotzenplotz und die Hexe Baba Jaga wird sicher auch gleich, mit ihrem Besen, über die steinerne Basteibrücke auftauchen. Noch heute warte ich darauf, dass der kleine Hobbit mit seinen Gefährten meinen Weg kreuzt, wenn ich durch die Bastei wandere. Ich stelle hiermit die gewagte These auf,  dass der berühmte J.R.R. Tolkien, die Bastei besucht haben muss, bevor er seinen Welterfolg „Der Herr der Ringe“ schrieb.

Für Wanderfreunde und Landschaftsfotografen ist die Bastei ein echter Leckerbissen.  Man kann so unendlich viel entdecken, Stimmungen einfangen und immer wieder neue Details finden.

Ich habe euch hier die wichtigsten Fotostandpunkte zusammen gesucht, die ihr unbedingt erkunden solltet, wenn ihr die Bastei besucht. Es wird sich auf jeden Fall für euch lohnen.

 

Wie komme ich in die Bastei?

Ich empfehle euch für die gesamte Bastei mindestens eine Übernachtung einzuplanen. Wenn ich die Bastei besuche, dann ist das Berghotel Bastei meine erste Wahl. Von dort aus, sind es gerade mal ca. 5 min zu Fuß zur berühmten Basteibrücke und auch alle anderen wichtigen Fotostandpunkte sind fußläufig zu erreichen.

 

Anreise mit dem Auto

Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, dann ist die Adresse des Berghotels die beste Eingabemöglichkeit in euer Navigationsgerät:

Am Autobahndreieck Dresden-West fahrt ihr auf die auf die A17 in Richtung Pirna. An der Abfahrt Pirna verlasst ihr die Autobahn. Folgt nun der Ausschilderung “Bastei”. Nach der Ortsdurchfahrt Lohmen erreicht ihr nach ca. 2 km (Tankstelle) den Abzweig rechts zur Bastei. Als Adresse gebt ihr in euer Navigationsgerät das Sonderziel Bastei oder 01847 Lohmen ein.

Ab der Autobahnabfahrt Pirna ist die Hotelroute A ausgeschildert. Wenn ihr dieser folgt, kommt ihr entlang der oben beschriebenen Strecke ebenfalls direkt zum Hotel.

Kurz vor dem Hotel findet ihr auch einen großen Parkplatz. Solltet ihr euch entscheiden, im Berghotel zu nächtigen, dann ist der Parkplatz kostenlos, ansonsten fallen Parkgebühren an.

 

Anreise mit der Bahn

Vom Dresdner Hauptbahnhof fahrt ihr mit der S-Bahn nach Pirna (fährt alle halbe Stunde).

Von Pirna aus, fahrt ihr mir der Buslinie 237 bis zur Endstation Bastei. Achtung: bei Schnee und Glätte werden die Basteistationen nicht angefahren.

Eine Taxifahrt von Pirna aus, dauert ca. 20 min bis zum Berghotel.

 

Wann ist die beste Zeit zum Fotografieren?

Die Frage ist leicht zu beantworten: Die Farbenspiele beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang tauchen die Basteilandschaft in ein wunderschönes warmes Licht. Wenn ihr Glück habt, dann legt sich morgens noch ein Nebel über die Bastei, der die Landschaft geisterhaft erscheinen lässt. Zum Sonnenaufgang solltet ihr rechtzeitig vor Ort sein, denn morgendliche Schönheit der Bastei ist schon lange kein Geheimtipp mehr.

Tagsüber könnt ihr Wandern und schöne Detailfotos von Flora und Fauna machen. Dann ist die Basteibrücke sowieso von Besuchern überlaufen. Ab 18:00 Uhr wird es dann schlagartig wieder einsam in der Bastei. Ich habe es schon öfters erlebt, dass ich am Abend die Basteibrücke für mich alleine hatte.

 

Meine Top Fotostandpunkte

 Die Aussichtspunkte sind vom Berghotel aus, fast alle sehr leicht zu erreichen. Im Hotel selber könnt ihr eine Karte erwerben, wo sämtliche Punkte eingetragen sind.

 

Die Basteibrücke + Basteiaussicht

Die Aussichtspunkte sind teilweise recht gut ausgeschildert. Vom Parkplatz aus, geht ihr Richtung Berghotel. Von dort aus in Richtung Panorama-Restaurant und schon seit ihr fast an der Basteibrücke.

Hinter dem Panorama-Restaurant befindet sich dann der Aussichtspunkt „Basteiaussicht“. Von hier aus habt ihr einen atemberaubenden Blick zur Elbe über das Sandsteingebirge. Besonders zum Sonnenuntergang kann man hier tolle Bilder machen. Leider war die Plattform im Sommer 2018 wegen Einsturzgefahr gesperrt. Trotzdem hat man rund um den Aussichtspunkt noch einen tollen Ausblick.

Von der Basteiaussicht einfach zurückgehen und die Treppen runter und schon erreicht ihr die herrliche Basteibrücke. Auf der Brücke selber gibt es eine kleine Plattform mit einer schönen Aussicht auf die Schlucht. Tagsüber ist die Brücke voll mit Touristen, aber ab 18:00 Uhr wird es merklich ruhiger. Wenn ihr die Brücke überquert, achtet dabei auf die Innenschriften in den Felswänden, die teilweise einige hundert Jahre alt sind, erreicht ihr die Felsenburg Neurathen.  Dabei handelt es sich um eine Ruine einer mittelalterlichen Burg.  An sich sind nur noch die Grundrisse erhalten, aber trotzdem kann man erahnen, wie die Menschen dort früher gelebt haben. Dem Alkohol durften die Bewohner der Burg nicht gerade zugeneigt gewesen sein, denn torkelte man etwas zu heftig, dann verschwand man ruckzuck in den Tiefen der Schluchten. Tagsüber kostet die Besichtigung einen kleinen Eintritt. Wenn ihr am Abend da sein solltet, kommt man sogar umsonst rein.

Aber daran denken, der Weg ist nicht beleuchtet und es ist eine Felsenlandschaft, also immer schön vorsichtig gehen.

 

Der Ferdinandstein

Wenn ihr die Brücke wieder zurückgeht, dann biegt ihr am Ende, rechts in den schmalen Waldweg ein. Der führt euch direkt zur Aussichtsplattfrom „Ferdinandstein“. Von hieraus entstehen wohl die meisten Bilder der Basteibrücke. Ihr habt einen atemberaubenden Blick über die Schlucht samt der ganzen Brücke.  Ein Augenschmaus für jeden Fotografen. Hier habt ihr auch den besten Standpunkt um den spektakulären Sonnenaufgang zu genießen. Es lohnt sich, rechtzeitig  zum Sonnenaufgang vor Ort zu sein, da Fotografen aus der ganzen Welt extra dafür anreisen und die Plattform selber nicht so viel Platz bietet.

Auch der Sonnenuntergang ist von hier aus eine Augenweide. Besonders wenn die letzten Sonnenstrahlen der Brücke einen goldenen Glanz verleiht.

 

Die Wehlsteinaussicht

Ihr müsst zur Einfahrt des Berghotels zurückgehen, gleich hinter der Einfahrt führt rechts ein kleiner Weg zur Wehlsteinaussicht. Diese Plattform wird fast immer von den Touristenmassen übersehen. Ich persönlich mag die Aussicht von diesem Punkt sehr, da man hier einen malerischen Blick auf die Felswände hat. Man spürt richtig, wie der Landschaftsmaler Caspar David Friedrich dort mit seiner Staffelei stand und diesen Ausblick auf ein Ölgemälde festhielt. Ob der Maler diesen Anblick je bewundern konnte, kann ich leider nicht sagen. Aber sein Ölgemälde „Felsenlandschaft“ von 1823 ist ihm äußerst gut gelungen.

 

Die Pavillon-Aussicht

Die Pavillon-Aussicht ist etwas schwieriger zu erreichen, hat dann aber den Vorteil, dass du von dort die Aussicht oft alleine genießen kannst. Wenn du an der Einfahrt des Hotels stehst, dann gehst du zurück Richtung Parkplatz. Vor dem Parkplatz aus, aus der Richtung des Hotels kommend, führt ein Wanderweg rechts in den Wald. Folge der Ausschilderung „Schwedenlöcher“.

Wenn du vor dem Eingang zu den „Schwedenlöcher“ stehst, gehst du den Weg rechts hoch. Am Ende des schmalen Weges erreichst du die Plattform „Pavillon-Aussicht“.  Der Ausblick ist echt atemberaubend schön. Hier kann man auch sehr schöne Bilder zum Sonnenaufgang machen. Zwar ist der direkte Sonnenaufgang durch den Felsen verdeckt, aber in dem Moment wo die ersten Strahlen durchbrechen, wird die ganze Schlucht in ein magisches Licht getaucht. Wenn ihr dann noch einen Tag erwischt habt, wo sich der Nebel zwischen den Baumkronen schlängelt, dann könnt ihr ein perfektes Landschaftsphoto machen.

Kleiner Geheimtipp:

Vor der Pavillon-Plattform führt ein kleiner Weg links in den Wald rein. Ihr müsst eine kleine Holzschranke umgehen und immer geradeaus weiter. Dieser Weg ist eigentlich nur für Kletterer gedacht, um zu ihren Kletterstellen zu kommen. Du kommst aber auch direkt zum Rand der Schlucht mit einem fantastischen Ausblick. Ich muss aber sehr deutlich darauf hinweisen, dass der Weg kein offizieller Wanderweg ist! Es gibt keine Sicherungen, kein Geländer. Sollte der Boden nass sein, gehe bitte besonders vorsichtig. Denke immer daran, kein Selfie auf der Welt ist es wert, dafür sein Leben zu riskieren. Halte also bitte immer etwas Abstand zum Rand.

Die Schwedenlöcher

Falls dir tagsüber der Trubel auf der Basteibrücke zu groß wird, empfehle ich dir eine Wanderung durch die Schwedenlöcher. Der merkwürdige Name stammt übrigens aus dem 30-jährigen Krieg. Die Bewohner der Region versteckten sich in den engen und verwinkelten Schluchten vor den heranrückenden Schweden und schon hatte der Canyon seinen Namen weg. Wenn du die Schwedenlöcher erkunden willst, solltest du gut per Fuß sein, da es auf dem Weg viele Stufen zu bewältigen gilt. Für Naturliebhaber ist es eine reizvolle Wanderung durch moosbedeckte Felsen, uralten Bäumen und engen Schluchten. Ab und zu sollte man einfach nur mal stehen bleiben, lauschen und genießen.

Da es sich bei der Bastei um ein Gebirge handelt, solltest du festes Schuhwerk tragen. Das Berghotel bietet eine eigene Saunalandschaft an, in der man sich nach einem anstrengenden Wandertag wunderbar erholen kann.  Im Panorama-Restaurant kannst du beim Abendbrot die wunderschöne Aussicht auf die Bastei genießen. Die hier aufgezählten Standorte sind meine persönlichen Highlights in der Bastei. Natürlich gibt es noch viel mehr tolle Aussichten und Ecken dort zu entdecken. Eure persönlichen Lieblingsorte könnt ihr ja dann in dem Kommentaren empfehlen. Ich bin gespannt.

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Mallorca – Meine Top Ausflugsziele außerhalb von Palma de Mallorca

Ich muss zugeben, dass Mallorca für mich lange Zeit ein rotes Tuch war. Zu sehr eilte der Insel der Ruf voraus, eine Partymetropole mit grölenden Touristen zu sein. Lust habe…

Ich muss zugeben, dass Mallorca für mich lange Zeit ein rotes Tuch war. Zu sehr eilte der Insel der Ruf voraus, eine Partymetropole mit grölenden Touristen zu sein. Lust habe ich darauf nie verspürt. Als Berliner suche ich auf meinen Reisen doch mehr die Erholung und Entspannung, auch wenn ich einer guten Party natürlich nicht abgeneigt bin.

Durch Freunde habe ich erfahren, dass Mallorca außerhalb des deutschen Partyortes El Arenal, eine wunderschöne und beschauliche Insel sein soll.

Also machte ich mich auf dem Weg zu der berühmten Balearen-Insel, um mir ein eigenes Bilder von Mallorca zu machen. Da ich gerade in Spanien unterwegs war, nahm ich die Nacht-Fähre von Valencia und setzte nach Palma de Mallorca über. Von Deutschland aus, erreicht man die Inselhauptstadt in gerade mal 2 Stunden.

In Palma besorgte ich mir einen Mietwagen und begann meine Rundreise. Ich muss zugeben, dass ich mein Bild über Mallorca stark korrigieren musste. Die Insel verwöhnte mich mit einer superschönen Natur, wundervollen Badebuchten mit kristallklaren Wasser, beeindruckenden Steilküsten, herzlichen Menschen und leckerem Essen.

Die schönsten Stationen meiner kleinen Mallorca-Rundreise, habe ich euch hier zusammengestellt.

Ich kann euch diese Insel nur ans Herz legen, denn meines hat sie erobert.

 

Cap Formentor

Von Port de Pollenca aus, kannst du bergauf, über eine durch zahlreiche Serpentinen geprägte Straße, die wunderschöne spektakulär geformte Landzunge erreichen, dessen Ende, dass Cap Formentor mit seinem Leuchtturm, den nördlichen Punkt der Insel darstellt.

Der Leuchtturm selber ist ziemlich unaufregend, allerdings ist die Aussicht atemberaubend schön. Von hier aus, sieht die faszinierende Küste Mallorcas, mit ihren steil ins Meer ragenden Felswänden, besonders beeindruckend aus.

Für Landschaftsfotografen ein absoluter Hot-Spot!

Aber Achtung: die Straße zum Cap Formentor, ist gerade in der Hochsaison, nicht gerade was für schwache Nerven.  Eine hohe Verkehrsdichte sowie zahlreiche enge Serpentinen, lassen dich manchmal sehr tief Luft holen. Als ich im Sommer 2018 mit dem Auto dort war, war die Straße zum Cap für PKWs und Motorräder gesperrt. Du kannst mit dem Auto bis zur Sperrung fahren und dann bringt dich ein Bus der Linie 353 bis zum Leuchtturm. Ab 19:00 Uhr ist die Straße dann wohl auch wieder frei gegeben. Wie es in der Nebensaison aussieht, kann ich leider nicht sagen. Für einen Hinweis wäre ich da sehr dankbar. Solltest du mit Fahrrad unterwegs sein, unterschätze bitte nicht den Schwierigkeitsgrad der Straße.

Mirador Colomer

Auf deinem Rückweg vom Cap Formentor solltest du unbedingt noch einen Zwischenstopp an der Aussichstplattform  „Mirador Colomer“ einlegen.

Die 360-Grad-Platform gehört zu den spektakulärsten Aussichtspunkten auf ganz Mallorca. Hier hast du einen besonders schönen Ausblick auf die Halbinsel Formentor und ihrer atemberaubender Küstenlandschaft.

Wenn du Höhenangst hast, dann solltest du nicht zu nah ans Geländer gehen, denn dahinter geht es steil bergab. Bisweilen kann dort auch ein kräftiger Wind wehen, daher solltest du, gerade in der Nebensaison, eine Jacke dabei haben und auf deine Kopfbedeckung Acht geben.

 

Die Altstadt von Port de Pollenca

Im Norden der Insel findest du den wunderschönen Ort Port de Pollenca. Nach meiner Erkundungstour zur Halbinsel Formentor, bezog ich in diesem Ort Quartier.

Hier kannst du schön am Hafen entlang flanieren und den Sonnenuntergang, bei einem leckeren Abendessen, in den zahlenreichen Restaurants genießen.

Auch eignet sich der Ort sehr gut als Ausgangspunkt für Radtouren in die wunderschöne Umgebung von Port de Pollenca.

Wenn du das typische Mallorca kennen lernen willst, dann solltest du unbedingt noch einen Abstecher in die Altstadt machen. Die Altstadt hat ihren historischen Kern erhalten und vermittelt eine besondere ruhige Atmosphäre. Hier findest du kleine niedliche Läden mit viel Handwerkskunst und regionalen Köstlichkeiten wie Honig, Wein und Öle.

Wenn du fit und sportlich bist, dann kannst du auch die 365 Stufen zum Kalvarienberg aufsteigen. Hier erwartet dich neben einer schönen Kapelle auch eine herrliche Aussicht über Pollenca.

Playa de Muro

Nach dem ganzen Erkunden und Wandern hast du dir natürlich auch mal etwas Entspannung verdient. Dazu lädt dich der kilometerlange Sandstrand in der Bucht von Badia  d´Alcudia ein. Strandliebhaber und Sonnenanbeter kommen hier voll auf ihre Kosten.

Der Strand alleine war jetzt nicht der Grund, warum ich die Playa de Muro in meine Top-Liste genommen habe. Neben meiner Reiseleidenschaft, bin ich auch ein begeisterter Hobbyfotograf. Denn wer das frühe Aufstehen nicht scheut, sollte unbedingt mit Kamera und Stativ sich morgens, wenn die anderen Touristen noch in ihren Träumen schlummern, an einem der beiden Holzstegen, die um die 100m ins Meer hinaus führen, platzieren. Du kannst hier nämlich wunderschöne Aufnahmen machen, gerade beim Licht des Sonnenaufganges. Am Abend sind die beiden Stege voll mit Menschen und geben dann kein so schönes Bild mehr ab. Nach getaner Fotografen-Arbeit, kannst du dich dann schön am Strand ausruhen und entspannen.

Cala Figuera

 Weiter geht es auf meiner kleinen Rundreise in den  Südosten von Mallorca und hier habe ich mich dann so richtig in die Insel verliebt. Der Grund dafür ist: Cala Figuera. Ein malerisch kleines Fischerdorf an einer ebenso wunderschönen Bucht gelegen. Hier kannst du dich ganz der mallorquinischen Lebensart hingeben und die Zeit vergessen.

Du kannst am frühen Morgen den Fischern beim Verlassen des Hafens zusehen, den Kindern beim plantschen im Wasser oder einfach nur die Bucht mit ihren Feigenbäumen und dem bunten Treiben genießen.

Am Abend genießt du dann, in einem der zahlreichen Restaurant, die Früchte des Meeres und lässt den Tag bei einem Glas Wein ausklingen – himmlisch!

Da Cala Figuera keinen wirklich eigenen Strand besitzt, kommen wir nun zu meinem nächsten Tipp:

Naturschutzgebiet Parc natural de Mondrago

Unweit von Cala Figuera befindet sich der Naturpark von Mondrago. Wenn du im Südosten der Insel unterwegs bist, musst du unbedingt dort einen Badestopp einlegen. Auch Wanderer und Fotografen werden auf ihre Kosten kommen.

Euch erwarten dort wunderschöne weiße Sandstrände mit kristallklarem Wasser.  Man wird magisch davon angezogen in dieses Wasser einzutauchen.

Wenn ihr euch erfrischt habt, könnt ihr durch den Park wandern und an verschiedenen Fotopunkten tolle Aufnahmen von den Stränden und der Bucht machen. Es gibt unter anderem, nicht weniger als 70 Vogelarten dort zu beobachten.

Es Pontas

Weiter geht es zu einem besonderen Sahnestück für Fotografen – Es Pontas „Das Tor zum Meer“.

Hierbei handelt es sich um ein natürliches Felsentor, welches stolz aus dem Meer ragt. Ein absolutes Postkartenmotiv! Besonders zum Sonnenaufgang werden ihr mit wunderschönen Bildern belohnt. Es lohnt sich auch, die Gegend noch etwas zu erkunden. Neben einer beeindruckenden Bucht, findet ihr auch noch ein steiniges Werk des Künstler Rolf Schaffner.

Euren Wagen bzw. euer Motorbike könnt ihr auf dem Strandparkplatz der Cala Santanyi abstellen. Von dort aus könnt ihr, in wenigen Minuten Fußmarsch, dass Felsentor erreichen.  Ich empfehle euch, dass ihr festes Schuhwerk dabei habt, da der Weg sehr steinig und etwas steil ist.

Rückfahrt nach Palma.

Leider hat meine Zeit auf Mallorca nicht ausgereicht, um noch weitere Orte zu erkunden. Ich wollte ja auch erstmal nur auf Tuchfühlung mit der Insel gehen.

Mit dem Mietwagen ging es dann zurück in die Inselhauptstadt, wo ich dann die letzten zwei Tage meiner kleinen Mallorca-Tour verbrachte. Hier empfehle ich euch gerne eine Besichtigung des Castell de Bellver- einer gotischen Burg oder auch die Kathedrale von Palma ist einen Besuch wert.

Für meinen nächsten Aufenthalt auf Mallorca werde ich, auf jeden Fall, mehr Zeit einplanen. Die Partyhochburg El Arenal werde ich dann wohl wieder meiden, denn Mallorca hat so viele schöne Ecken zu bieten, dass mich deutsche Partyschlager und Bratwurst weniger reizen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub auf Mallorca, denn die Insel hat mit Sicherheit eine Chance verdient.

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